Vertrauenskultur

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser.

Durch fehlendes Vertrauen enstehen Reibungsverluste in der Zusammenarbeit, die zu echten Kosten und damit zu Wettbewerbsnachteilen führen. Hier eine Liste mit Beispielen, die beliebig verlängerbar ist. Sie werden vielleicht manches aus eigener Erfahrung kennen:

  • Ein großer Teil der Arbeitszeit wird mit der Verschriftlichung mündlicher Abmachungen verbracht
  • Abteilungen bekämpfen sich – subtil aber effektiv – gegenseitig
  • Meetings verlaufen unverbindlich, beginnen unpünktlich, sind unvorbereitet und folgenlos
  • Arbeitsabläufe sind demotivierend, da sie z.B. unnötige Arbeiten vorsehen
  • Entscheidungen werden nur zu dem Teil umgesetzt, der dem Einzelnen „genehm“ ist
  • Konfliktreiche Einzelbeziehungen lähmen die Zusammenarbeit
  • Mitarbeiter arbeiten nicht konzentriert, da sie sich mit Interpretationen von Vorgesetzenverhalten und Absicherungen ihres Handels beschäftigen

Was kann man tun um die Vertrauenskultur zu stärken?

  • Herausfinden, wo Doppelbotschaften und Falschaussagen Gewohnheit geworden sind und nicht mehr reflektiert werden
  • Unternehmensstrukturen (Aufbauorganisation, Abläufe, Zuständigkeiten) klären, die zu frustrierenden, weil unnötigen, Arbeiten führen
  • Mediation bei Abteilungen und Einzelpersonen, die von Konflikten beherrscht werden
  • Ein Führungsleitbild entwickeln, das direkte, offene, vertrauenswürdige Kommunikatioin auf allen Ebenen einfordert
  • Eine Meetingkultur etablieren, die den Zusammenhalt fördert
  • Feed-Back-Kompetenz auf allen Ebenen einüben, damit klärende Kommunikation stattfinden kann
  • Konfliktfähigkeit durch Mediationskompetenz steigern