Was ist systemisch?

Im Einzel-Coaching – wie auch in der Unternehmensberatung – betrachten wir die Themen systemisch, d.h. wir gehen nicht davon aus, das Veränderungen allein durch Apelle an die Person – oder ein Regelwerk für die Organisation – erreicht werden können. Vielmehr betrachten wir in beiden Fällen, beim System Mensch und beim System Unternehmen, die Kontextfaktoren, und die im System liegenden Gründe für vermeintliches Fehlverhalten.

Das führt dazu, dass nicht ausschließlich versucht wird, einzelne Ausprägungen oder Symptome zu verändern, sondern dass ihre Systemlogik erkannt und dann an der Systemdynamik gearbeitet wird.

Systemisch heißt auch: Systemgesetze zu kennen und sie bei der Arbeit als Prüfsteine anzuwenden, mit denen sich Ursachen für Probleme – oder besser noch – Möglichkeiten für eine Lösung finden lassen.

Systemgesetze, die in Organisationen oft verletzt werden, sind zum Beispiel:

  • Recht auf Zugehörigkeit und Anerkennung als Systemmitglieder
  • Ausgleich von Geben und Nehmen (z.B. Leistung und Gehalt)
  • Vorrangigkeit des Früheren (des Gründers, des langjährigen Mitglieds, etc.), Mehrleisters, des schutzbedürftigen (Neu-)Systems

In Kombination mit dem integralen Ansatz, der das Systemische noch um drei Perspektiven erweitert, kommen wir zu einem sehr umfassenden und nachhaltig greifenden Lösungsraum.